Geschichte | Chronologie

Geschichte des TCK

Im Wochenblatt für Klingenthal und Umgegend vom 4. Juni 1903 fanden wir die folgende Nachricht:

Wir blicken damit sozusagen auf über 100 Jahre Tennistradition in Klingenthal zurück!
     Gründungsurkunde
 

Am 24. August 1993 trafen sich im Hotel „Zur Post“  17  Klingenthaler, um eine Sportart wieder aufleben zu lassen, die nach mehreren Anläufen im letzten Jahrhundert seit dem 2. Weltkrieg in der Öffentlichkeit unserer Stadt mehr ein Schattendasein geführt hat.

Zugegebenermaßen war es allerdings kein „Hiesiger“, der anfangs die Zügel in die Hand nahm und zur offiziellen Gründungsversammlung am 28. September einlud. Mit den Erfahrungen eines Unternehmers aus Westdeutschland initiierte Bernhard Zöller als erster Vorsitzender alle administrativen Schritte, die ein Verein von der Erarbeitung einer Satzung bis zur Eintragung ins Register des Amtsgerichtes Auerbach am 23.03.1994 zu vollziehen hatte.

Im Rahmen einer beiderseits nützlichen und fairen Zusammenarbeit mit der damals noch existierenden Stadtwicklungsgesellschaft nutzten wir die Tennisplätze auf dem Gelände des Begegnungszentrums (ehem. SC Dynamo) in Mühlleithen.

Sehr schnell entstand der Wunsch nach einer neuen, qualitativ hochwertigen und vor allem vereinseigenen Tennisanlage. Dazu wurden – bestens unterstützt vom Bauamt der Stadt Klingenthal - 9 Standorte im Raum Klingenthal/Zwota untersucht.

Ausschlaggebend für die Entscheidung, den ehemaligen Fußballplatz auf dem Herrenberg in Zwota umzunutzen, war neben den relativ guten Erschließungsbedingungen die zugesicherte, und auch spürbare Unterstützung durch die Zwotaer Gemeinderäte mit dem Bürgermeister Siegward Glaß an der Spitze.

Maßgeblich von Unternehmen unserer Region errichtet sowie mit Geld und Tat unterstützt, stellt seit 1997 die besandete Kunstrasenanlage – auch optisch ein Blickfang - einschließlich der Nebenanlagen den Stolz des Tennisclubs Klingenthal dar. Das am 13. und 14. Juni 1998 als Einweihung veranstaltete 1. Herrenbergturnier im Tennis- Doppel begründete eine Tradition von Wettkämpfen, die seitdem regelmäßig überregional besetzt und auch mit internationaler Beteiligung veranstaltet werden.

Zeitweise übten im Verein fast 80 Spielerinnen und Spieler den "weißen Sport" aus.

Seit Beginn des Jahrtausends vergleichen die aktivsten Tennisspielerinnen und - spieler im Rahmen des Wettspielbetriebes des Sächsischen Tennisverbandes ununterbrochen ihre Fähigkeiten mit Teams aus dem südsächsischen Raum. Unsere Damen-  und auch Nachwuchsmannschaften erreichten hierbei in ihren Staffeln mehrmals vordere Platzierungen.

Der Tradition einer Sportregion verpflichtet, gehören Veranstaltungen des TCK, wie

-         das Herrenbergturnier

-         das Feriencamp für Kinder und Jugendliche

-         die offenen Stadtmeisterschaften

und neuerdings auch das Mix-Turnier als Saisonausklang neben der Teilnahme an den Wettkämpfen des Sächsischen Tennisverbandes zum spürbaren, aber auch verpflichtenden Vereinsleben.

Gern erinnern wir uns an die Besuche von Jürgen Faßbender, einem Spitzenspieler des vorigen Jahrhunderts (u.a. mehrmaliger deutscher Meister, ATP Finalist und Davis- Cup Teilnehmer). Jürgen gab in vielen Trainingseinheiten sein professionelles Wissen und Können insbesondere an unsere Jüngsten weiter, nahm sich aber auch die Zeit, den erfahrenen Vereinsmitgliedern die Unterschiede zwischen Amateur- und Profitennis zu demonstrieren. Von diesem weltweit umtriebigen Spitzensportler stammt auch der unseren Internet- Auftritt eröffnende Ausspruch: der Tennisplatz in Zwota ist der mit der schönsten Aussicht Deutschlands.

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Chonologie

24 August 1993 Im Hotel „zur Post“ treffen sich 17 Sportfreunde mit dem Ziel, den Tennissport in Klingenthal wieder zu etablieren

28. September 1993 Zur Gründungsversammlung beschließen 18 Interessenten die Gründung eines Tennisclub´s, verabschieden die erste Vereinssatzung und wählen den ersten Vorstand

Winter 1993/1994 Beginn regelmäßiger Trainingsstunden in der Turnhalle des Gymnasiums

23. März 1994 Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Auerbach als „TENNISCLUB KLINGENTHAL e.V.

1.–3. Oktober 1994 mit der aktiven Teilnahme am Klingenthaler Stadtfest beteiligen sich Vereinsmitglieder sichtbar am öffentlichen Leben und begründen damit eine Tradition, die viele Jahre - u.a. auch durch den Betrieb eines Verkaufsstandes auf dem Weihnachtsmarkt- aufrechterhalten wird

ab Juni 1995 Beginn des regelmäßigen Trainings- und Spielbetriebes „im Freien“ auf den Plätzen des Freizeit- und Begegnungszentrums  in Mühlleithen 

September 1995 erste „inoffizielle Vereinsmeisterschaft“ in Silberbach/ Tschechien

11. September 1996 9 Tennisspieler/innen unterwerfen sich erstmals den strengen Regeln zum Erwerb des DTB – Sportabzeichens – davon „schaffen“ 5 „Silber“

25. September 1996 mit Erhalt des ersten „Freistellungsbescheides“ wird dem TCK offiziell die Gemeinnützigkeit bestätigt

Juli 1997 das 1. Feriencamp  ist der  Auftakt für ein sportliches Freizeitangebot an Kinder und Jugendliche, welches wir (betreut von Lizenztrainern- bzw. Übungsleitern) bis heute jährlich in den Sommerferien- auch für Nichtmitglieder- bereithalten

August 1997 Bagger einer einheimischen Baufirma graben sich in den Fels am Herrenberg in Zwota – der Beginn der Errichtung einer vereinseigenen Sandkunstrasen-Tennisanlage – ist vollzogen

Juni 1998              feierliche Platzweihe mit dem 1. Herrenbergturnier im Tennis- Doppel  und einem “Tag der offenen Tür“

ab 2000 Über die Rangliste ist erstmals ein sichtbarer Spielstärkenvergleich  möglich

14. April 2001 Während der Jahreshauptversammlung wird den anwesenden Vereinsmitgliedern die Chronik vorgestellt

April 2010 Mit den ehemaligen Bürgermeistern von Klingenthal und Zwota, Reiner Schneidenbach und Siegward Glaß ernennt unser Verein die ersten Ehrenmitglieder. Ihnen wird damit für die jahrelange Unterstützung und der damit verbundenen Förderung des Tennissportes in der Region gedankt (Laudatio und Presseecho siehe "Archiv) Sie erhalten neben der Ehrenurkunde goldene Mitgliedsausweise. Laudatio BM Schneidenbach

Laudatio BM Glaß


wird fortgesetzt...
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